6. Sonntag der Osterzeit (Joh 14,23-29)

 

6. Sonntag der Osterzeit am 25. Mai 2025,

+Gütiger Gott, du hast uns durch deinen Sohn Jesus Christus den Weg des Friedens gewiesen.Wir kommen heute vor dich, um für unsere Welt, unsere Kirche und unsere Gemeinschaft zu beten.

Fürbitten

1.    Für den Frieden in der Welt: Gott, wir bitten dich für alle Menschen, die unter Krieg und Gewalt leiden. Stärke diejenigen, die sich für Versöhnung und Gerechtigkeit einsetzen.
Gott, unser Friede – Wir bitten dich, erhöre uns.

2.    Für die Kirche: Lass sie ein Zeichen des Friedens sein und ihre Botschaft der Liebe glaubwürdig verkünden.
Gott, unser Friede – Wir bitten dich, erhöre uns.

3.    Für die Familien: Schenke ihnen Geduld und Verständnis füreinander, damit sie Orte des Friedens und der Geborgenheit sind.
Gott, unser Friede – Wir bitten dich, erhöre uns.

4.    Für die Einsamen und Kranken: Sei ihnen nahe und schenke ihnen Trost und Hoffnung.
Gott, unser Friede – Wir bitten dich, erhöre uns.

5.    Für unsere Gemeinde: Hilf uns, Frieden nicht nur zu wünschen, sondern ihn aktiv zu leben – in unseren Worten und Taten.
Gott, unser Friede – Wir bitten dich, erhöre uns.

 

+Herr, unser Gott, du bist die Quelle des Friedens und der Liebe.
Lass uns deine Gegenwart in unserem Leben spüren und schenke uns die Kraft, Frieden in die Welt zu tragen. Segne uns und alle Menschen, die sich nach deiner Liebe sehnen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Liebe Schwestern und Brüder,

wir heißen Sie herzlich willkommen zu dieser heiligen Messe In österlicher Freude dürfen wir heute erneut erfahren: Christus lebt und ist in unserer Mitte gegenwärtig. Wir hören von der Liebe Gottes und der Verheißung des Heiligen Geistes – als Beistand, als Tröster und als Kraftquelle auf unserem Weg. Der Herr lädt uns ein, seine Gebote zu halten und in seiner Liebe zu bleiben. Öffnen wir unsere Herzen, damit wir sein Wort empfangen und gestärkt aus dieser Feier hervorgehen können. Feiern wir diese Eucharistie in Dankbarkeit und Vertrauen.

 

 6. Sonntag der Osterzeit am 25. Mai 2025,

Liebe Schwestern und Brüder,

Wenn wir über die Worte Jesu nachdenken – „Wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen“ – dann erinnert mich das an eine Frau, die diese Wahrheit gelebt hat: Mutter Teresa von Kalkutta. Ihr Leben war ein Zeugnis der Liebe Gottes, ein Beispiel dafür, wie Christus in uns wohnen kann, wenn wir ihm unser Herz öffnen.

Mutter Teresa sah das Leid der Ärmsten der Armen auf den Straßen von Kalkutta. Doch anstatt sich von der Dunkelheit entmutigen zu lassen, wurde sie selbst zum Licht. Sie wusste: Der Friede, den Jesus schenkt, ist nicht abhängig von äußeren Umständen. Sie sagte einmal: „Der Friede beginnt mit einem Lächeln. In der Liebe findet man Frieden. Wenn wir Frieden wollen, müssen wir die Liebe teilen.“ – Mutter Teresa betonte oft die Verbindung zwischen Liebe und Frieden. Und genau das tat sie – sie brachte Frieden in die Herzen der Menschen, nicht durch große Worte, sondern durch kleine, liebevolle Taten.

Ich erinnere mich an eine Geschichte über sie: Eines Tages fand sie einen Mann, der im Sterben lag, auf der Straße. Niemand kümmerte sich um ihn, die Menschen gingen achtlos vorbei. Mutter Teresa kniete sich zu ihm, nahm seine Hand und sprach sanft mit ihm. Der Mann, der sein Leben in Einsamkeit verbracht hatte, lächelte zum ersten Mal seit Jahren. Er starb nicht allein, sondern in Würde, in Liebe. Das ist der Friede, den Jesus gibt – ein Friede, der nicht von der Welt kommt, sondern aus der Liebe Gottes.

Jesus sagt: „Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.Mutter Teresa lebte genau das. Sie vertraute darauf, dass Gott bei ihr war, selbst in den schwierigsten Momenten. Sie wusste, dass der Heilige Geist sie führen würde, dass sie nicht allein war.

Heute sind wir eingeladen, diesen Frieden in unser eigenes Leben zu tragen. Vielleicht gibt es Menschen um uns, die einsam sind, die Trost brauchen. Vielleicht kämpfen wir selbst mit Sorgen und Ängsten. Doch Jesus verspricht uns: „Ich bin bei euch.Mutter Teresa hat dieses Versprechen geglaubt – und es hat ihr die Kraft gegeben, die Welt zu verändern.

Lasst uns heute mit diesem Vertrauen leben. Lasst uns Licht sein für andere, so wie Mutter Teresa es war. Denn wenn wir lieben, wenn wir an Jesu Worten festhalten, dann wohnt er in uns – und sein Friede wird unser Herz erfüllen.

Amen.

LIEDPLAN: SONNTAG 25.05.2025

EINGANG: GL: 326, 1+4

KYRIE: Schuldbekenntnis

GLORIA: GL. 169, 1

ANTWORTGESANG: GL. 346, 2+3

RUF VOR DEM EVANGELIUM: GL. 174, 1

CREDO: GL. 456, 4

GABENBEREITUNG: GL. 457, 2+3

SANCTUS: GL. 200

LAMM GOTTES: GL. 207

DANKSAGUNG: GL. 387, 1+8

AUSZUG: GL. 522, 1+3

 

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